Christian Barenius, Gesamtleitung JUSI und Registerleitung Violine

Christian Barenius wurde in Trier geboren und studierte bei Ulrike Dierick (Saarbrücken), Gerhart Hetzel (1. Konzertmeister Wiener Philharmoniker) und Alfred Staar (Wiener Philharmoniker). 1993 erhielt er das Diplom mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien.

Internationale Meisterkurse rundeten seine geigerische Ausbildung ab, u.a. bei Rony Rogoff/New York, Zakhar Bron/Moskau, Gerhard Schulz/Wien, Igor Ozim/Bern, Erich Höbarth/Quatuor mosaïques.

Von 1991 bis 1995 wirkte Christian Barenius in Vorstellungen, Konzerten, Tourneen und CD-Produktionen der Wiener Philharmoniker (Orchester der Wiener Staatsoper) und des Concentus Musicus Wien (Nikolaus Harnoncourt) mit. In dieser Zeit hat er sich intensiv mit barocker Aufführungspraxis beschäftigt und war am Opernhaus Zürich Mitbegründer des Orchestra La Scintilla. Bei Philharmonia Zürich (Orchester der Oper) war Christian Barenius von 1995 bis 2015 engagiert. Darüberhinaus ist er seit dem Jahr 2000 Mitglied im Super World Orchestra in Japan (Welt-Auswahl aus amerikanischen und europäischen Spitzenorchestern).

Im Jahr 1999 begann Christian Barenius seine Lehrtätigkeit am Landeskonservatorium Feldkirch/Österreich. Seit 2001 besitzt er einen Lehrauftrag für Violine an der MKZ (Musikschule Konservatorium Zürich).

Christian Barenius ist mit Rosvita Barenius-Scherrer verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit 2015 lebt Christian Barenius mit seiner Familie in Graubünden (Surselva). Er ist weiterhin als Geigenlehrer am MKZ in Zürich engagiert, unterrichtet seit 2016 auch an der Musikschule Chur und seit 2015 an der Scola da musica Surselva, wo er Orchesterleiter des von ihm gegründeten "orchesterAcorda" ist.

Christian Barenius wurde 2019 als Nachfolger von Cäcilia Bardill zum neuen Gesamtleiter des Jugendsinfonieorchesters Graubünden gewählt. Ein grosses Anliegen in seiner Arbeit für das JUSI ist der Aufbau einer kontinuierlichen Orchestererziehung und die Vermittlung der Tradition des Wiener Orchesterklanges und Musizierstils.

 

Helmut Zehetner, Dirigent

Helmut Zehetner, geboren in Amstetten, Niederösterreich, begann seine musikalische Laufbahn als Geiger mit einem 1. Preis beim Wettbewerb der n.ö. Musikschulen. Es folgten Solokonzerte in Österreich und den USA (einjähriger Aufenthalt als Austausch-Schüler in Berkeley/San Francisco, California, 1971/72, High-School Graduate). Nach der Matura Studium an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien in den Fächern Violine bei Franz Samohyl (Diplom 1980), Tonsatz bei Friedrich Neumann sowie Dirigieren bei Karl Österreicher und Otmar Suitner (Diplom 1982).

Seit 1980 Geiger im Orchester der Wiener Staatsoper, seit 1983 Mitglied der Wiener Philharmoniker, Stimmführer der 2. Violinen (2003 – 2019). Zahlreiche Auftritte als Kammermusiker und Dirigent diverser internationaler Kammerorchester. Noch während des Studiums Leitung bzw. Gründung von Jugend- und StudentInnen-Orchestern (Jugendorchester der nö. Musikschulen, TU-Orchester u.a.), Dozent und Leiter von Sommerakademien („Musikfabrik Rosenau/Zwettl“).

Langjährige Leitung der Streicherabteilung beim „Internationalen Orchesterinstitut Attergau“, wo unter Patronanz der Wiener Philharmoniker begabte Studierende aus aller Welt mit dem Wiener Klangstil und der Wiener Spieltradition vertraut gemacht bzw. an diese herangeführt werden.

Philharmonische Vereinstätigkeiten: Kartenverwalter, Buchführer der 2. Violinen, Vizevorstand (2014 – 2017). Ab 1985 Leiter des Lehrgangs „Orchester“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Aufbau und Organisation eines Konzert-Zyklus mit dem „Webern Symphonie Orchester“ (WSO), dem großen Orchester der Musik- Universität, im Wiener Musikverein. Diese Kooperation zwischen Universität, Gesellschaft der Musikfreunde und Jeunesse ermöglicht jährlich den jungen MusikerInnen ihre hohe Qualität und Begeisterung gemeinsam mit philharmonischen Dirigenten unter Beweis zu stellen. Vorbereitung und Einstudierung dieser Konzerte für Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kirill Petrenko, Franz Welser-Möst u.v.m. Berufung zum Universitätsprofessor für Orchestererziehung im März 2008.

 

Salome Cavegn, Solistin (Mezzosopran)

Die im Jahre 2000 geborene Rätoromanin kam bereits früh mit der Musik in Berührung. Nach mehreren Jahren Klavierunterricht erweckte der Chor «cantus firmus surselva» unter der Leitung von Clau Scherrer ihre Faszination für den Gesang. Im Vokalensemble Origen wurde diese Begeisterung verstärkt. Ihre stimmliche Ausbildung begann Salome Cavegn bei Letizia Scherrer an der Musikschule Surselva. Danach besuchte sie das PreCollege Musik an der Zürcher Hochschule der Künste im Bereich Klassik Vokal bei Dorothee Labusch. Seit 2020 studiert sie Gesang im Profil Klassik, Vertiefung Schulmusik, an der Zürcher Hochschule der Künste.

 

Joachim Tschann, Registerleiter 2. Violinen / Viola

Joachim TschannJoachim Tschann wurde in Bludenz geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sieben Jahren. Während des Besuchs des Musikgymnasiums in Feldkirch erhielt er Unterricht sowohl am Landeskonservatorium Feldkirch als auch am Konservatorium Zürich. Nach erfolgreicher Absolvierung der Matura setzte er sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Günter Pichler fort. Nach Abschluss seiner Studien lebt er seit 2016 wieder in Vorarlberg.

Seine Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker, Konzertmeister oder Orchestermusiker führen ihn mittlerweile in verschiedene Teile Europas und der Welt: Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Polen, Slowenien, Japan, China und natürlich in ganz Österreich. Er ist Mitglied in verschiedenen Orchestern (Symphonieorchester Vorarlberg, Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Salonorchester Alt Wien, Divertimento Viennese u.a.) und seit 2014 wirkt er bei der Produktion„Gentleman MTV unplugged“ als Verantwortlicher für die Streicherabteilung und als Geiger mit.

Er ist mehrfacher Preisträger von „Prima la musica“. Joachim Tschann unterrichtet seit 2015 neben seiner Konzerttätigkeit am Gymnasium Schillerstraße in Feldkirch.

 

Kathrin von Cube, Bratsche

Kathrin von Cube wurde in Berlin geboren und erhielt im Alter von 9 Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Kurze Zeit später wechselte sie zur Bratsche, womit bereits in jungen Jahren eine rege Streichquartett- und Orchestertätigkeit einherging. Sie studierte in Freiburg i.Br., Luzern und Stuttgart und erhielt das Lehrdiplom, das Konzertdiplom sowie das Diplom für zeitgenössische Musik jeweils mit Auszeichnung. Heute widmet sie sich Alter Musik ebenso gern wie Neuer Musik. Seit 2004 ist sie Solobratschistin der "Kammerphilharmonie Graubünden". Zudem ist sie Mitglied des Bündner Ensembles "le phénix" und unterrichtet an den Musikschulen Chur und Imboden. Von Cube hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Chur.

 

 

Andrea Thöny, Cello/Kontrabass

Geboren, aufgewachsen in Haldenstein und Chur, Lehrerseminar, Primarlehrerpatent. Kontrabass-Studium bei Harald Friedrich an den Musikhochschulen Zürich und Winterthur. Abschluss Orchester-Ausbildung und Lehrdiplom. Seit der Gründung Solo-Kontrabassist der kammerphilharmonie graubünden. Unterrichtet Kontrabass am Konservatorium Winterthur und an den Musikschulen Chur, Landquart, Surselva und Prättigau. Nebst seiner Orchester- und Kammermusik-Tätigkeit engagiert er sich gerne in Projekten im Volksmusik- und Jazz-Bereich.

 

 

 

Josias Just, Registerleiter Holzbläser

Josias Just studierte am Konservatorium Luzern bei Giambattista Sisini, wo er mit dem Solistendiplom abschloss. Es folgten weitere Studien bei Alfred Prinz in Wien. 1979 erhielt er den Förderpreis, 2010 den Anerkennungspreis des Kantons Graubünden für seine hervorragenden Leistungen als Soloklarinettist und Kammermusiker auf nationaler und internationaler Ebene. Er war Soloklarinettist beim Zürcher Kammerorchester, Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und unterrichtete an der Musikschule Chur. Er konzertiert regelmässig als Solist und Kammermusiker mit verschiedenen Orchestern und Ensembles.

 

Susanne Rechsteiner, Registerleiterin Blech

Susanne Rechsteiner studierte Posaune und Dirigieren an der Zürcher Hochschule der Künste, der Musikakademie Basel und an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Bereits während ihrer Studienzeit war sie Mitglied der Orchesterakademie am Opernhaus Zürich und sammelte als Solistin erste Erfahrungen, unter anderem mit dem Sinfonieorchester Basel.

Meisterkurse bei Dirigenten wie Sir Mark Elder, Marin Alsop, Vittorio Parisi, Philippe Bach, Mark Heron, Christoph M. Löser, David Amado und Johannes Schlaefli runden ihre Ausbildung ab.

Als Musikalische Assistentin bei den Bergischen Symphonikern dirigierte und moderierte sie über 30 Schulkonzerte wie «Der Zauberlehrling» von Paul Dukas oder Benjamin Brittens «The Young Persons Guide to the Orchestra». Des Weiteren assistierte Susanne Rechsteiner in diversen Opern – und Theater Produktionen wie «Die Zauberflöte» am Staatstheater Meiningen, «La Traviata» bei den Bergischen Symphonikern, «Faust» und «Das Erdbeben in Chili» am Theater Bern, «Un Ballo in Maschera» am Spazio Musica Festival Orvieteo und «Rigoletto» am Luzerner Theater. Am Opernhaus Zürich absolvierte sie kürzlich ein Praktikum im Fach Maestro Suggeritore.

Als Gast leitete Susanne Rechsteiner u.a. Konzerte mit der Jenaer Philharmonie, dem Orchester «am Singrün» Regensburg, dem Atlantic Music Festival Orchestra, dem Leipziger Sinfonieorchester und dem Luzerner Sinfonieorchester. Im Blasmusikwesen ist sie seit vielen Jahren tätig. So leitete sie unter anderem die Universal Brass Band Wil, die Regional Brass Band Bern, die Brass Band Luzerner Hinterland und das Symphonische Blasorchester des Schweizer Armeespiels.

Derzeit ist Susanne Rechsteiner als Orchestermusikerin in der Camerata Schweiz tätig, leitet die Musikschule Landquart & Umgebung und ist die Dirigentin der Brass Band Cazis sowie der Musikgesellschaft Jenaz.

 

Maurin Fritz, Schlagzeug

Maurin Fritz wurde in Chur geboren und ist in Zizers aufgewachsen. Den ersten Unterricht am Schlagwerk erhielt er an der Musikschule Chur bei Eckart Fritz. Nach dem absolvierten Vorstudium studierte er klassisches Schlagzeug an der Musikhochschule Luzern in der Schlagzeugklasse von Erwin Bucher und Pascal Pons. Neben seinen pädagogischen Tätigkeiten an den Musikschulen Chur, Landquart und Umgebung und Domat/Ems Bonaduz spielt er regelmässig als Zuzüger in der Kammerphilharmonie Graubünden und dem 21. Century Orchestra. Ebenso ist Maurin Fritz Mitglied des luzerner Schlagzeugensembles LUMOS Percussion und musiziert regelmässig in weiteren kammermusikalischen Formationen. „Das JUSI ist eine tolle Möglichkeit für Jugendliche, Erfahrungen im klassischen Orchester zu sammeln und neue Werke zu entdecken und kennenzulernen.“

 

Ehemalige Dirigenten und Registerleiter

 

Anita Jehli, Registerleiterin Violoncello (Kammermusikwochenende)

Anita Jehli absolvierte ihre Ausbildung im Fach Violoncello an der Musikhochschule Zürich und schloss mit dem Lehrdiplom, später mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Sie ist Gewinnerin verschiedener Musikpreise u.a. des Kammermusikpreises des Migros Genossenschaftsbundes und des Koeckert-Preises für Violoncello der Musikhochschule Zürich. Sie war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters unter Claudia Abbado und des Lucerne Festival Orchestra, sowie Stimmführerin im Schweizer Jugendsinfonieorchester.

Später folgten Studien an der Zürcher Hochschule der Künste in den Fächern Barockcello, Kirchenmusikalische Praxis, DAS in Musikpraxis mit Schwerpunkt Dirigieren und der Abschluss MAS in Arts Management an der Universität Basel sowie die Ausbildung zur Musikschulleiterin VMS.

Heute ist Anita Jehli Solocellistin der Camerata Schweiz und seit 1991 Gründungsmitglied des Ensemble Pyramide, welches sich auf das Aufführen unbekannter oder vergessener Kammermusikliteratur von Barock bis zur Moderne spezialisiert hat und mit einer eigenen Abonnementsreihe im Zürcher Konzertbetrieb präsent ist. Mit diesem Ensemble erhielt sie von der Stadt Zürich die kulturelle Auszeichnung Werkjahr für Interpretation zugesprochen. CD-Aufnahmen sind bei Naxos, Ars Musici, Intégral Productions, Brilliant Classics und Divox erschienen.

Nebst ihrer Tätigkeit als Cellistin ist sie Dirigentin der Orchestrina Chur und des AltstadtOrchesters der reformierten Kirchgemeinde Zürich, Schulleiterin der Musikschule Domat/Ems Felsberg und Kursleiterin in der Villa Jolimont BE. Für Ihre künstlerische Tätigkeit erhielt Anita Jehli 2019 den Anerkennungspreis der Stadt Chur.

 

Georg Köhler, Dirigent

Georg Köhler ist international als Opern- Ballett- und Konzertdirigent tätig. Aktuelle Highlights sind u. a. ein Debut beim Tonhalle Orchester Zürich, sowie die mehrfache Rückkehr ans Theater Basel und zum Thessaloniki State Symphony Orchestra.

Seit 2016 leitete Georg Köhler Wiederaufnahmen von Hänsel und Gretel am Theater Meiningen und I Pagliacci an der Oper Pilsen (CZ), dirigierte Vorstellungen von Madama Butterfly, La Traviata und Die Zauberflöte in Pilsen und Teplice (CZ) und Die Formel (UA, T. Rasch) am Konzert Theater Bern. Ebenda leitet er seit 2014 regelmäßig Familien- und Schulkonzerte, darunter Der Schellenursli (UA, N. F. Hoffmann) und Peter und der Wolf. 2012 dirigierte Köhler darüberhinaus Vorstellungen von The Turn of the Screw an der Stuttgarter Opernschule.

Georg Köhler studierte Dirigieren in Stuttgart und Zürich, wo er 2017 "mit Auszeichnung" abschloss. Meisterkurse bei Dirigenten wie David Zinman, Bernard Haitink, Jaap van Zweden und Esa-Pekka Salonen ergänzen seine Ausbildung.

 

Claudio Barberi, Dirigent

Claudio BarberiClaudio Barberi studierte am Conservatorio di Musica Giusepe Verdi in Mailand Klavier bei Alberto Colombo, Komposition bei Davide Anzaghi und Giuseppe Giuliano und Dirigieren bei Paolo Arrivabeni und Vittorio Parisi. Seine Studien komplettierte er mit Kursen bei internationalen Pianisten wie Lazar Berman, Karl Schnabel und Eli Perrotta.

Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe konzertierte er mit renommierten Orchestern in Italien, der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich. Er ist Mitglied in verschiedenen Kammermusikformationen und arbeitet regelmässig mit dem Frauenchor „Clara Wieck“, mit welchem er unter Domenico Innominato zahlreiche Konzerte in ganz Europa gab.

Als Dirigent erregte er mit dem „Sondrio Ensemble“, einem Orchester, welches sich auf die Musik des italienischen Barocks spezialisiert hat, Aufsehen. Seit 1991 ist Claudio Barberi Dozent für Klavier an der Musikschule der Provinz Sondrio, seit 1992 Klavierlehrer an der Musikschule Poschiavo und seit 2004 an der Musikschule Oberengadin.

JUSI non è solamente preparare due concerti: JUSI è fare musica con gioia, passione e serietà,
JUSI è studiare e trovare insieme soluzioni e nuove idee,
JUSI è confronto e amicizia,
JUSI è vivere di sola musica e dimenticarsi (che bello!) di tutto il resto per una settimana intera! E’ un piacere e una grande opportunità per me poter condividere con i ragazzi e i miei fantastici colleghi questa bellissima esperienza.

 

Silvia Matile: Registerleiterin Violinen/Bratschen

Silvia Matile

Silvia Matile-Eggenberger hat an der Musikhochschule Zürich die Fächer Violine bei Heribert Lauer, Viola bei Wilhelm Gerlach sowie Gesang bei Kathrin Graf studiert.

Als Bratschistin ist sie langjähriges Mitglied der Kammerphilharmonie Graubünden und wirkt mit Vorliebe auch in verschiedenen Kammermusikformationen mit. Sie unterrichtet an den Musikschulen Bonaduz, Domat/Ems-Felsberg, Schanfigg und Surselva die Fächer Violine, Viola, Gesang und Klavier. Auch bringt sie eine reiche Musiklagererfahrung mit, sei dies in Orchester-, Kammermusik, - oder Chorlagern.

Zurzeit absolviert sie ein zweijähriges DAS-Studium in Kirchenmusik/Chorleitung an der ZHdK. Mit ihrer Familie lebt sie in Tamins.

Jusi: Erste Orchesterschule in der Region für Sinfonische Werke und DIE Gelegenheit, musikalische Freundschaften zu knüpfen, die lange tragen.

 

Anna Bernhard, Registerleiterin Violoncello / Konbrabass

Anna Bernhard studierte an der Hochschule Luzern Musik in der Violoncelloklasse von Prof. Guido Schiefen und schloss ihr Studium im Januar 2013 mit dem Master of Arts in Musikpädagogik ab. Ab September 2013 bildete sie sich im Bereich Performance bei Martina Schucan und Susanne Frank an der Zürcher Hochschule der Künste weiter und schloss im Oktober 2016 mit dem Diploma of Advanced Studies DAS ab. Einen Schwerpunkt legt sie auf Kammermusik, im Trio mit Léa Hennet (Violine) und Christoph Boner (Klavier) und in verschiedene andere Formationen. Als Orchestermusikerin spielt sie regelmässig in Projektorchestern. Seit 2016 ist sie Mitglied des Musikforum Wetzikon. An der Musikschule Zürcher Oberland unterrichtet sie eine Celloklasse in den Gemeinden Rüti und Wald und leitet das Jugendorchester MZO in Wetzikon.
 

Anita Hassler, Registerleiterin Violoncelli/Kontrabässe

Anita HasslerAnita Hassler wurde 1984 in Chur geboren und ist in Andeer, Chur und Felsberg aufgewachsen. Ihre ersten Cellostunden erhielt sie bei Kunigund Blumer und Theres Christ, später begann sie auch mit Klavierunterricht bei Andrea Kuratle.

Nach der Matura hat sie zwei Jahre das Vorstudium bei Rebecca Firth an Konservatorium Musikschule Zürich absolviert, bevor sie 2005 in Bern mit dem Musikstudium bei Conradin Brotbek begann. Dieses schloss sie im Sommer 2010 mit dem Master of Arts in Music Pedagogy ab.

Wichtige musikalische Erfahrungen sammelte sie in Chören und Orchestern: unter anderem im Schweizer Jugendsinfonieorchester und im Schweizer Jugendchor. Daneben besuchte sie verschiedene musikalische Sommer- und Meisterkurse.

Das JUSI ist eine tolle Möglichkeit, sich mit gleichgesinnten Jugendlichen aus dem ganzen Kanton zu treffen, zusammen zu musizieren und Spass zu haben! Das JUSI ist der erste Schritt Richtung grösseres Orchester und somit auch sinfonischere Werke! Ich wäre froh gewesen, wenn es das JUSI schon zu meiner Zeit gegeben hätte!

Seit dem Studium wohnt sie in Bern und unterrichtet seit 2010 mit Begeisterung an den Musikschulen Köniz und Unteres Worblental und Muri. Nebst dem pädagogischen Bereich ist auch das selber Musizieren nach wie vor ein wichtiger Teil ihrer beruflichen Tätigkeit. Zurzeit studiert sie in Form eines CAS Performance bei Martina Schucan an der Hochschule der Künste in Zürich.

 

Flaviano Rossi, Registerleiter Holzbläser

Der Soloflötist Flaviano Rossi schloss unter M. G. Montrucchio am „Conservatorio Giuseppe Verdi“ in Mailand, der Talentschmiede Italiens, mit Auszeichnung ab. 1991 gewann er den EU Förderpreis. Es folgten Studien an der „Académie de Musique“ in Nizza unter Prof. Larrieu. Aufgrund seiner hohen Begabung wurde er zu Meisterkursen bei den grössten Flötisten dieses Jahrhunderts - J. Galway, C. Klemm, P. Gallois, B. Cavallo, G. Cambursano aufgenommen. Er ist Preisträger von 10 internationalen Wettbewerben und Stipendien. Er spielt unter namhaften Dirigenten wie Carlo M. Giulini, Riccardo Chailly, Nello Santi, Lorin Maazel, Aldo Ceccato, Donato Renzetti an bedeutenden Opernhäusern und renommierten Orchestern wie: Teatro alla Scala, Orchestra Sinfonica RAI, Orchestra Sinfonica di S. Cecilia di Roma, Pomeriggi Musicali di Milano, Filarmonica Italiana u.v. mehr.

Er spezialisierte sich in verschiedenen Musikrichtungen vom Barock zur Moderne. Bei zahlreichen CD Aufnahmen hat er mitgewirkt u.a.: Amadeus, BMG, ARTS, DECCA, EMI. Seit 2000 arbeitet Flaviano Rossi auch mit dem schweizer Produzenten Daniel Moos zusammen, wo er bei zahlreichen Konzerten als Solist mitwirkt und ebenfalls bei 5 CD Aufnahmen als Solist vertreten ist. (The Romantic Classics, The Pearls of Baroque, Favourites Ouvertures, I Virtuosi di Milano e Songs). Er ist Querflötenlehrer an der Musikschule Oberengadin und Scola da Musica Grischun Central.

 

 

Livio Russi, Registerleiter Holzbläser

Livio Russi wurde 1987 in Trimmis geboren und begann im Alter von zehn Jahren mit dem Klarinettenspiel. Seine ersten Lehrer waren Hans-Rudolf Hefti und Josias Just und er machte seine ersten Orchestererfahrungen im Jusi Graubünden.

Nach Studien in Lugano bei Milan Rericha und Genf bei Romain Guyot spielt er im Rahmen einer Orchesterakademie im Orchester des Opernhauses Zürich und ist Mitglied des Verbier Festival Orchestra. 2013 wurde mit dem Förderpreis für junge Künstler des Kantons Graubünden ausgezeichnet. Seit 2016 ist er Mitglied des Royal Danish Orchestra in Kopenhagen, dem Orchester der Dänischen Nationaloper. Ausserdem kümmert sich Livio Russi seit Jahren ehrenamtlich um den HomePage-Auftritt des JUSI.

 

Im Jusi durfte ich meine Freude fürs Orchesterspiel und -repertoire entdecken. Gerne teile ich diese Freude nun auch als Registerleiter.